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Wer ein feines Massageöl
selbst herstellen will, hat eine pflanzliche Basis, ein sog. Trägeröl nötig.
Jeder kennt
die fetten Öle aus der Küche (Sonnenblumenöl, Olivenöl,
Sesamöl usw.).
Für eine Aroma-Massage sind diese jedoch nicht
geeignet.
Die Qualitätsunterschiede reichen von energetisch tot bis
hin zu energetisch reichen Ölen.
Alle
pflanzlichen Öle, die nicht nachhaltig als –kaltgepresst-
etikettiert sind, sind energetisch tot und werden schnell schlecht (ranzig).
Auch (synthetische) Massage–Gels und andere chemische Komponenten als Träger für
die herrlichen Düfte sind im Prinzip energiehungrig, also
nicht geeignet. Ein
kaltgepresstes pflanzliches Öl ist die beste Basis für ein
selbst hergestelltes Massageöl. Die Kaltpressung der Ölsaat ist
aufwendig und macht das Produkt auch wegen seiner geringen Ausbeute wesentlich teurer. Während
bei der industriellen Raffination mit Lösungsmitteln bis zu 90% des Ölgehalts
aus der Saat gewonnen werden kann, liegt der Ertrag bei der Kaltpressung nur bei
ca. 15 –
50%. Die raffinierten Öle werden einer Behandlung von 6–8 Stunden
bei einer Temperatur von 280° unterworfen. Dabei gehen alle feinstofflichen
Anteile, speziell die durch intensive Sonnenbestrahlung
aufgebaute Energie, verloren. Ein Öl ist dann energetisch 'tot' und hat an
ursprünglichen ungesättigten Fettsäuren, Mineralien, Faserstoffen und Vitaminen
nicht mehr viel bzw. zum Teil nichts mehr zu bieten.
Die kalt gepressten Pflanzenöle dagegen
übertragen energetische Informationen, die für den Kräftehaushalt,
die Verdauung bzw. die Assimilation der Fettstoffe im Körper sehr
wichtig sind und auch in der molekularen Struktur noch dem
ursprünglichen Öl entsprechen. Ein Pflanzenöl von herausragenden
Eigenschaften und Qualität ist ein -gekühlt kaltgepresstes-
Öl. Das bedeutet, dass die Temperatur, die während der kalten Pressung
entsteht, durch extra Kühlung nicht wärmer als
20° wird, wodurch sehr empfindliche Vitamine und Mineralien im Öl
vollständig erhalten bleiben.
Vorteile
gekühlt kalt gepresster Basisöle:
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Optimale Basis für ein 100%
reines ätherisches Öl. Pflanzliches fettes Öl und der Duft
bilden eine Veredelung miteinander und füllen sich energetisch an, sie saugen
nicht die Energie des jeweils anderen, sondern stellen diese dem Körper voll zur
Verfügung.
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Ein solches ‚reiches‘ pflanzliches Öl kann
auch pur, ohne Duft, auf der Haut und innerlich
benutzt werden.
-
Längere Haltbarkeit und sparsamer
im Gebrauch.
Ätherische
Öle und deren Anwendung in einem Basisöl:
Für
eine Aroma-Massage wird ein Mischverhältnis von 1- max. 3% ätherisches
Öl und 97% Basisöl angeraten.
1% ätherisches Öl ist auf 100ml
gerechnet 1 ml (=ca. 20 Tropfen). Dies kann bei manchen ätherischen Ölen schon
zuviel sein (Nelke, Berg-Bohnenkraut, etc.). Dieses Mischverhältnis kann je nach
Intensität des ätherischen Öls und eigenem Geschmack angepasst werden.
Auswahl einiger BASISÖLE:
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Aprikosenkernöl (prunus armeniaca) wird oft als 5-10%iger Zusatz zu anderen Pflanzenöl–Mischungen
verwendet. Es hat sehr gute Eigenschaften, speziell bei eher 'lebloser' Haut.
Aprikosenkernöl ist ein schnell einziehendes sanft duftendes Öl, das daher gern
als Gesichtsöl benutzt wird.
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Avocadoöl (laurus persea)
beruhigende und besänftigende Eigenschaften für
die echte Schönheitsbehandlung. Ebenso anwendbar bei Verbrennungen,
Schürfungen und allgemein bei äußerlichen Irritationen.
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Johanniskrautöl (hypericum perforatum) wird
in ein Basisöl ausgezogen. Innerhalb von einigen Wochen färbt sich das
Pflanzenöl dabei rötlich. Es ist also wichtig, welches Basisöl benutzt wurde
(meist ist es Olivenöl, ideal weil haltbar jedoch sehr viel teurer ist Jojobaöl
als Basis). Johanniskrautöl wird geschätzt wegen seiner hautgenesenden
Eigenschaften, besonders alle Probleme an Händen und Füßen.
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Jojobaöl (simmondsia
californica) ist in Wahrheit ein flüssiges, nicht fettendes Wachs
aus Jojoba-Nüssen, die in Afrikas-, Mexikos- und Californiens Wüsten
gedeihen. Es gleicht den Säurehaushalt der Haut aus und reguliert
den seborrheischen Flux (Talgdrüsenfunktionen). Für alle Hauttypen
geeignet,
besonders in der Kosmetik gerne verarbeitet.Wirklich reines, kaltgepresstes
Jojoba-Öl ist nur selten im Handel erhältlich, da zu teuer.
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Kokosöl (cocos nucifera) pflegt Haut und
Haare, Hände und Füße. Mit Jojobaöl und ätherischem Öl mischen. Bei
Zimmertemperatur fest. Erwärmung im Wasserbad. Nach Kokos riecht das reine Fett
nicht.
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Macadamiaöl (macadamia
integrifolia), extrem flüssig, erlaubt eine sehr gute Durchdringung
der Haut. Es besitzt große hautregulierende Eigenschaften und ist sehr
geeignet für die trockene und reifere Haut.
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Mandelöl (prunus
amygdalus) wirkt besonders auf das Nervensystem. Es ist sanft, sehr
flüssig mit feinem Mandel-Duft und angenehm zur Massage. Besonders geeignet für
Kinder.
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Weizenkeimöl (triticum aestivum) – gewonnen durch Kaltpressung von frischgemahlenen Weizenkeimen.
Bester Lieferant von natürlichem Vitamin E und anderen fettlöslichen
Vitaminen. Sehr geeignet zur Zellregeneration der Haut, Haar, Nägel
etc. Eingenommen stärkt es die Muskulatur und erhöht den Tonus
(=Spannung).
Bei Tieren versorgt es das Fell, macht es fein und glänzend.
Sehr gut als Kur oder regelmäßig zur innerlichen Einnahme geeignet
(1 Esslöffel pro Tag).
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